
Als "kleineres, gut eingerichtetes Einfamilienhaus im Bauernstil mit eigenem Garten, fließendem Wasser und elektrischem Licht" - so die Beschreibung im damaligen Ortsprospekt. 1928/29 von dem Berliner Sanitäts- und Geheimrat Dr. Ernst Kuthe erbaut, diente das komplett aus Holz gefertigte Allgäuhaus seiner Familie und gut betuchten "Sommerfrischlern" als Ferienhaus. Das alpin anmutende Holzhaus steht in der Tradition des "Schweizerhauses", das seit den 1830er Jahren gerade für Bauten der Freizeitarchitektur, wie Ausflugslokale oder Ferienhäuser, große Beliebtheit erlangte.
Das denkmalgeschützte Allgäuhaus wurde weitgehend wieder in seinen ursprünglichen Zustand versetzt mit Sprossenfenstern, Fensterläden und Dreh-Lichtschaltern aus Bakelit. Behutsame Modernisierungen - wie der Einbau eines modernen Bades und einer Zentralheizung - sorgen für einen zeitgemäßen Urlaubskomfort in historischer Atmosphäre. Bei der Wahl der Baustoffe wurde auf umweltfreundliche Materialien, wie Leinölfarben oder Holzfasern für die Fußboden-Dämmung, geachtet. 2014 wurde die Sanierung mit dem Bundespreis "Handwerk in der Denkmalpflege" ausgezeichnet.
Besonderer Wert wurde auf die Einrichtung gelegt, die zahlreiche historische Stücke umfasst. Das Haus besitzt drei Schlafzimmer (zwei mit Doppelbetten, eins mit zwei Einzelbetten, eine Stube mit Essbereich, Satellitenfernsehen und Kaminofen, eine komplett eingerichtete Küche, Bad, Gäste-WC, Balkon und Veranda. Auf dem Grund Schaukel und andere Spiele, Grillmöglichkeit, Liegestühle und zwei PKW-Stellplätze.
Buchung unter:
Telefon: 0175 5327666
E-Mail: allgaeuhaus@ewe.net
Post: Michael Schimek/Nina Hennig, Uferstraße 20, 26135 Oldenburg




