
Nachhaltigkeit entsteht für uns nicht durch große Versprechen, sondern durch konkrete Entscheidungen und Schritte im Alltag. Wir setzen bereits an verschiedenen Stellen an und zeigen gerne, welche Initiativen wir umsetzen, woran wir arbeiten und wo noch Entwicklung möglich ist. Dabei verstehen wir Nachhaltigkeit nicht als fertigen Zustand, sondern als fortlaufenden Prozess. Wir freuen uns über Fragen, Ideen und konstruktive Hinweise, die uns auf diesem Weg begleiten.

Wer in Göhren unterwegs ist, kann die eigene Trinkflasche ab sofort unkompliziert mit Leitungswasser auffüllen. Die Tourist-Information im Haus des Gastes beteiligt sich an der Refill-Aktion und bietet Gästen die Möglichkeit, ihre Flaschen während der Öffnungszeiten kostenlos nachzufüllen.
So lässt sich im Urlaub auf Einwegflaschen verzichten und Verpackungsabfall reduzieren. Gleichzeitig bleibt die Trinkflasche auch bei Ausflügen, Spaziergängen oder einem Tag am Meer gut gefüllt.
Umweltbewusstes Reisen beginnt oft mit kleinen Entscheidungen im Alltag: eine eigene Trinkflasche mitbringen, Leitungswasser nutzen und unterwegs wieder auffüllen.
Trinkflasche einpacken, in der Tourist-Information auffüllen und Göhren bewusst erleben.



Wir laden euch ein, Göhren mit offenen Augen zu entdecken. Bei unseren Veranstaltungen geht es oft hinaus in die Natur – zum Beobachten, Staunen, Fragen und Mitmachen.
Das ganze Jahr über bieten wir Wanderungen und Spaziergänge an. Im Sommer kommen familienfreundliche Angebote am Beach Camp dazu. Hier können Kinder und Erwachsene gemeinsam Natur erleben und ganz nebenbei mehr über die Küste, dass Meer sowie die Tier- und Pflanzenwelt erfahren.
Dabei steht nicht der Unterricht im Mittelpunkt, sondern das gemeinsame Erlebnis. Unsere Veranstaltungen informieren, sensibilisieren und machen Spaß. Denn wer die Natur selbst entdeckt, nimmt sie oft auch im Alltag bewusster wahr.
Kommt mit – wir freuen uns auf euch!
Die aktuellen Termine und Informationen findet ihr im Veranstaltungskalender des Ostseebades Göhren.



Mit dem Elektroauto nach Göhren? Dann könnt ihr hier nicht nur ankommen, sondern auch neue Energie laden.
An der Nordperdhalle stehen neue E-Ladesäulen zur Verfügung. Die Mobilitätsstation ist eine Initiative der Infrastrukturgesellschaft Mönchgut-Granitz (IMG) und Teil eines gemeinsamen Projektes der SüdOstsee-Kurverwaltungen. Sie macht es einfacher, Elektromobilität auf Rügen in die Reiseplanung einzubeziehen.
Die E-Ladesäulen können von Gästen und Einheimischen genutzt werden. Für das Laden stehen unterschiedliche Zahlungsmöglichkeiten zur Verfügung. Je nach Ladepunkt kann mit bis zu 50 kW beziehungsweise 22 kW geladen werden.
So wird Elektromobilität ein Stück einfacher: ankommen, laden und Göhren entdecken.



Mit der Digicard haben Sie Ihre Kurkarte direkt auf dem Smartphone – immer dabei und ohne zusätzlichen Zettel im Portemonnaie. Die digitale Kurkarte ersetzt die bisherige Papierkarte und macht den Start in Ihren Urlaub in Göhren ein Stück einfacher.
Ihre Gastgeber können Ihnen die Digicard bereits vor der Anreise ausstellen. Sprechen Sie sie einfach darauf an und geben Sie bei der Reservierung Ihre E-Mail-Adresse an. Über einen zugesendeten Link können Sie bestätigen, dass Sie Ihre Kurkarte digital erhalten möchten.
So haben Sie die Vorteile der Kurkarte schon bei der Anreise dabei. Je nach Angebot erhalten Sie außerdem Vergünstigungen bei Veranstaltungen, Aktivitäten und weiteren touristischen Angeboten.
Digital statt Papier – und die Kurkarte immer dabei.



Mit Ihrer Kurkarte der SüdOstsee sind Sie in Göhren und der Urlaubsregion Mönchgut-Granitz mit ausgewählten öffentlichen Verkehrsmitteln kostenfrei unterwegs. Nutzen Sie zum Beispiel den Ortsbus BUSkam in Göhren oder weitere Orts- und Regionalbuslinien in der Region.
So erreichen Sie viele Ziele bequem, ohne selbst fahren und einen Parkplatz suchen zu müssen. Ihre Kurkarte macht es Ihnen leichter, Göhren, die Nachbarorte und die Landschaft rund um Mönchgut entspannt zu entdecken.
Einsteigen, losfahren und mehr von der SüdOstsee entdecken – und das Auto bleibt stehen.



Wilde Wiesen Biosphärenreservate unterscheiden sich von Nationalparks, denn es geht nicht allein um den Schutz unberührter Natur. Ein Biosphärenreservat ist eine Kulturlandschaft, die neben ihrer einmaligen Natur auch durch ihre kulturelle Vielfalt einzigartig ist. Der Mensch hat im Biosphärenreservat Südost-Rügen über einen langen Zeitraum seine Spuren hinterlassen. Die Zeugnisse menschlicher Siedlung und Kultur sind allgegenwärtig und reichen von Großsteingräbern der Jungsteinzeit, über die bronzezeitlichen Hügelgräber, die slawischen Burgwälle, die mittelalterlichen Kirchen und Dorfstrukturen, den Klassizismus und die Bäderarchitektur bis in die Moderne. Die spektakuläre Natur des Rügener Küstenraumes wird besonders durch die tiefe Verzahnung von Land und Meer gekennzeichnet. Breite Sandstrände wechseln sich mit schroffen Steilküsten ab. Halbinseln und Küstenvorsprünge werden durch Boddengewässer und Wieken voneinander getrennt.
Das Biosphärenreservat Südost-Rügen ist ein repräsentativer Ausschnitt des nordostdeutschen Tieflandes mit allen Landschafts- und Küstenformen des mecklenburg-vorpommerischen Küstengebietes auf kleinstem Raum.
Es wurde 1990 von der UNESCO zum Biosphärenreservat erklärt. Biosphärenreservate sind Modellstandorte. Sie dienen der Erforschung und dem Schutz der nachhaltigen Entwicklung in einer bestimmten Region. Geschützt werden die Erhaltung der Landschaft und des Ökosystems, sowie die Erhaltung von Arten und genetischer Vielfalt. Geforscht wird auf dem Gebiet verschiedener Umweltschutzthemen, lokaler, regionaler, nationaler und sogar weltweiter Natur.
Die Vereinbarkeit von wirtschaftlicher Nutzung und nachhaltigem Schutz ist ein wichtiger Punkt innerhalb der Untersuchungen.
Kernzonen: Die Kernzone unterliegt strengen Schutzzielen. Kernzonen sind von jeglicher Nutzung ausgeschlossen. Die Natur bleibt sich selbst überlassen.
Pflegezonen: Pflegezonen grenzen an die Kernzonen. Hier darf nur eine schonende und naturnahe Landnutzung stattfinden.
Entwicklungszonen: Zonen in denen eine Bewirtschaftung unter dem besonderen Aspekt der Nachhaltigkeit gefördert und entwickelt wird.
Im AVR-Family Club Göhren haben Sie die Möglichkeit, Rügens Natur mit allen Sinnen zu erleben. Gemeinsam mit dem WWF und dem Naturschutzbund hat der AVR-Family Club ein einmaliges Projekt ins Leben gerufen. Junge Ökologen aus ganz Deutschland wollen ihr Wissen und ihre Begeisterung mit den Urlaubsgästen teilen. Das Projekt verbindet Abenteuer, Spaß, Wissen, und Umweltengagement und ist besonders für Kinder eine großartige Erfahrung. Werden Sie Urlaubsranger auf Rügen und entdecken Sie das einzigartige Biosphärenreservat Südost Rügen.

Das Ostseebad Göhren erhält regelmäßig die Auszeichnung mit der „Blauen Flagge“. Sie sehen diese in Göhren am Zugang zur Seebrücke im Wind wehen. Doch was ist die „Blaue Flagge“ überhaupt und wofür steht sie?
Seit dem Jahr 1987 wird die „Blaue Flagge“ vergeben. Diese Auszeichnung wird verliehen, wenn bestimmte Anforderungen bezüglich des Umweltmanagements und der Umweltkommunikation erfüllt sind, ausreichende Entsorgungsbereiche für (Sonder-)Abfälle und Abwasser und die standardgemäßen Sicherheitsaspekte beachtet werden. Die „Blaue Flagge“ steht somit als Symbol für die Einhaltung und Beachtung von Regeln, die eine Vergleichbarkeit in Bezug auf die Qualität der Badegewässer und ihrer Umgebung herstellen. Die „Blaue Flagge“ wird immer nur für ein Jahr vergeben.
Das Wasser der Badestellen, die sich um die „Blaue Flagge“ bewerben, wird entsprechend der EU-Badegewässerrichtlinie nach mikrobiologischen und physikalisch-chemischen Parametern im Abstand von 14 Tagen untersucht. Diese Parameter werden nach Grenz- und Richtwerten unterschieden. Für die Auszeichnung mit der „Blauen Europa-Flagge“ gelten ausschließlich die anspruchsvollen Richtwerte, die während der gesamten Badesaison nicht überschritten werden dürfen. Die Abwasserentsorgung wird ebenfalls nach den Anforderungen der EU-Abwasserrichtlinie überprüft.
Für die mit der „Blauen Flagge“ ausgezeichneten Orte ist die Pflege der Badestelle oberstes Gebot. Sie gewährleisten eine umweltgerechte Abfallentsorgung. Naturbelassene Abschnitte werden durch den Freizeitbereich nicht gefährdet. Sanitär- und Sicherheitseinrichtungen sind in ausreichender Anzahl vorhanden und allgemein zugänglich. Die mit der „Blauen Flagge“ ausgezeichneten Orte wenden sich der Lösung lokaler Umweltfragen zu. Anstehende Probleme werden offen diskutiert und mit Vertretern von ortsansässigen Einrichtungen, der Wirtschaft und des Gewerbes gemeinsam gelöst.
In Orten mit Badestellen oder auf dem Gelände von Sportvereinen, wo die „Blaue Flagge“ weht, werden Einwohner, Vereinsmitglieder und Gäste zu sensiblerem Umgang mit Umwelt und Natur aufgefordert und tragen so zu deren Erhaltung bei. Aufklärung von Touristen und Einwohnern zu umweltgerechtem Verhalten sind Schwerpunkte in der Arbeit derjenigen, die diese jährlich verliehene Auszeichnung „Blaue Flagge” erhalten.
Umweltgerechtes Verhalten in sensiblen Naturbereichen und innerhalb des Fahrreviers sowie die ordnungsgemäße Entsorgung von Abfällen, wie z.B. Altöl und Bilgewasser, haben erste Priorität.

