Highlights

Göhrens Top Ten
    * Zwei Traumstrände
    * Flaniermeile Bernsteinpromenade
    * Musikalisches am Kurpavillon
    * Traditionsreiche Seebrücke
    * Strahlend weiße Bädervillen
    * Belebtes Ortszentrum
    * Exzellente Gastronomie
Strandurlaub
Wer den Charme der Ostseebäder liebt und über den Kontrast der tiefblauen See zum strahlenden Weiß der wunderschönen Strände ins Schwärmen gerät, ist in Göhren genau richtig. Für pure Entspannung sorgt das milde Reizklima mit mehr als 1.850 Sonnenstunden pro Jahr! Genießen Sie die erfrischende Brise und die wohltuende Abkühlung beim Baden im Meer. Der flach abfallende Strand und der steinfreie Meeresboden machen Göhren zum Badeparadies für die ganze Familie. An den meisten Stellen ist der Übergang vom Strand in das Wasser sehr flach, so dass auch kleinere Kinder gefahrlos baden können. Zudem wachen am Nordstrand ausgebildete Rettungsschwimmer der DLRG über Ihre Sicherheit.

Übrigens: Die Deutsche Lebensrettungsgesellschaft ist 1913 aufgrund eines Zwischenfalls auf Rügen gegründet worden. 1912 brach die Anlegestelle der Seebrücke in Binz. Über 100 Menschen stürzten in das Wasser und 17 Personen ertranken.

Zahlreiche Strandkörbe am Nordstrand schützen vor Wind, Sonne, Kälte und neugierigen Blicken. Sie können Sie während Ihres Aufenthaltes mieten. Gepflegte Strandtoiletten sind am Nordstrand ebenfalls vorhanden.

Wenn im Landesinnern jeder schwitzt und unter der Sonne stöhnt, ist die Temperatur am Meer meist angenehm - selbst in der Nacht. Entspannen Sie bei einem ausgedehnten Strandspaziergang oder während einer Wanderung um das Nordperd. Anschließend bietet Ihnen die lebhafte Promenade Unterhaltung, fantastische Restaurants und Cafés mit Meeresblick.
Das Nordperd
Das Nordperd ist eine bewaldete Landzunge, die tief in die Ostsee hineinragt. Mit 60 Meter über dem Meeresspiegel ist das Nordperd Göhrens höchste Erhebung und bildet zugleich den östlichsten Punkt der Insel. Unmittelbar am Kliff bietet sich eine phantastische Aussicht auf die Küste der Insel Usedom sowie auf die Greifswalder Oie - auch "Helgoland der Ostsee" genannt.

Unmittelbar unter dem Nordperd erstreckt sich die 1907/08 erbaute 450 m lange Mole. Sie dient dem Schutz des Kliffs. In nordwestlicher Richtung sind kann man Saßnitz und die Kreideküste der Halbinsel Jasmund erkennen. Ebenfalls in nordwestlicher Richtung liegt in der Ostsee, nur 300 m vom Ufer entfernt der größte Findling Deutschlands der Buskam.
Evangelische Kirche Göhren
Die evangelische Kirche in Göhren ist der jüngste Kirchenbau auf der Halbinsel Mönchgut - sie wurde erst im Mai 1930 geweiht. Das ist besonders deshalb bemerkenswert, da die Kirche aufgrund des mittelalterlichen Baustils wesentlich älter wirkt. Sie steht auf einem Hügel, auf dem sich bereits im 12. Jahrhundert eine slawische Siedlung befand. Hier bietet sich ein wunderschöner Ausblick auf Wiesen, Felder und die Boddenlandschaft. Bänke laden zum Verweilen ein.

Äußerlich beeindruckt die Kirche besonders aufgrund ihrer wuchtigen Doppelturmfassade. Durch die Lage auf einer Anhöhe, sind die Türme auf dem gesamten Mönchgut zu sehen. Innen zeigt sich die Kirche als ein schlichter Saalbau, mit Buntglasscheiben im Altarraum. Die vier Glasfenster sind mit Seefahrtsmotiven verziert. Besonders bemerkenswert sind die Altarfiguren, die der Tiroler Figurenschnitzer Ferdinand Stufflesser schuf: Maria und Johannes als Fischerpaar in Mönchguter Tracht.

Ungewöhnlich ist auch das Votivschiff, welches fast 2 Jahrzehnte älter ist, als die Kirche selbst. Der Göhrener Paul Strübing hat die Bark `Seeadler` bereits 1913 gebaut und der Kirche, nach ihrer Fertigstellung, geschenkt.

Die Kirche ist von Mai bis Ende Oktober täglich geöffnet.
Speckbusch
Das Hügelgrab Speckbusch wird aufgrund seiner Größe und Form der Bronzezeit zugeordnet (1.800 – 600 v. Chr.). Seine Beliebtheit verdankt es seiner besonders schönen Lage. Das Hügelgrab liegt auf einer Anhöhe, neben der Kirche unter einer Baumgruppe. Der Ausblick über das Mönchgut ist wunderschön.
Der Buskam
Der Buskam ist der größte Findling vor der deutschen Ostseeküste. Er befindet sich in nur 300 m Entfernung vom Strand. Der Buskam wiegt 1800 Tonnen, hat einen Umfang von ca. 40 m und ist 7 m hoch. Je nach Wasserstand ragt er zwischen 0,5m - 1,5 m aus dem Wasser hinaus. Er besteht aus Granit. Die Struktur des Granits entspricht dem so genannten Hammergranit, das auf der dänischen Insel Bornholm zu finden ist. Daher ist es wahrscheinlich, dass der Stein während der Eiszeit mit dem Inlandeis nach Rügen transportiert wurde. Der Name Buskam geht auf das Altslawische „bogis kamien“ zurück, was Gottesstein bedeutet. Kleine Aushöhlungen auf der Oberseite des Findlings lassen vermuten, dass der Stein schon in der Bronzezeit als Kultstätte genutzt wurde. Im 19. und frühen 20. Jahrhundert wurde der Hochzeitstanz auf dem Stein vollführt. Bis zu 40 Personen sollen angeblich darauf Platz haben. Heute ist das Anschwimmen aufgrund von Strudelbildung verboten. Sie können aber mit einem erfahrenen Tauchlehrer auf Entdeckungstour gehen. Weitere Informationen erhalten Sie unter 0172-3037538 oder über die Kurverwaltung 038308-66790.
Der Sagenbrunnen
Seit Sommer 2007 befindet sich im Zentrum Göhrens, direkt gegenüber vom Heimatmuseum, ein besonderes Schmuckstück, der Sagenbrunnen. Wiederentdeckt wurde der mehr als 100 Jahre alte Brunnen bei Straßenbauarbeiten, als Bauarbeiter eine riesige Steinplatte fanden. Die Gemeinde entschied sich zur Sanierung und ließ den Sagenbrunnen erbauen. Auf einem Sockel, den ein traditioneller Spruch ziert, wurde eine sechseckige Pyramide aus Stahlplatten montiert, auf der Motive aus heimischen Sagen zu sehen sind. Erschaffen wurde diese kunstvolle Sagenpyramide von dem Schleswig-Holsteiner Stahlkünstler Klaus Bösselmann.
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